Franz - Josef Hanke

p e r s ö n l i c h

Franz-Josef Hanke wurde 1955 in Bonn geboren. Seine Schulzeit in der damaligen Bundeshaupstadt wirkte in gleich drei Richtungen prägend:
Zum Einen förderte die tägliche Fahrt zur Schule im Obus und im Eineinhalbdecker Hankes Hobby als Omnibusfan. Engagierte Lehrer und literarisch interessierte Mitschüler weckten seine Freude am Formulieren und am Umgang mit der Sprache. Die Nachbarschaft bedeutender Politiker wie Willy Brandt und Walter Scheel und auch das Erlebnis der Notstandsdemonstration 1968 in Bonn stärkten sein Interesse an Politik und Geschichte.
Auch die Auseinandersetzung mit seinem Vornamen hat den jungen Bonner schon früh geprägt, polarisierte doch seinerzeit Franz Josef Strauß in Westdeutschland die Gemüter. Franz-Josef musste sich klar bekennen und Partei ergreifen entweder für oder gegen den beleibten bayerischen Politiker. In jedem Fall musste der Bonner sich mit dem Bayern, der ebenfalls auf dem Venusberg wohnte, auseinandersetzen.
Nicht zuletzt hat dazu Günter Hanke beigetragen, der seinem Sohn nicht nur den Vornamen verpasst hat, sondern auch die Fähigkeit zu geschliffener Ausdrucksweise und die Neugier auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen vermittelt hat. Zudem war er sicherlich auch ein Vorbild als engagierter Vorstand gleich mehrerer Vereine.
Angesichts seiner sieben Geschwister war die soziale Prägung des Sohns wesentlich für den Umgang mit seinen Mitmenschen. Offenheit für die vielen Freunde der Geschwister und Kommunikation in alle Richtungen waren im Hause Hanke selbstverständlich.
All diese Erfahrungen schlugen sich schließlich in dem Berufswunsch nieder, Journalist zu werden. Dieser Berufung kann Franz-Josef Hanke trotz seiner allmählichen Erblindung Mitte der 70er Jahre nachkommen. Seit Oktober 1986 betreibt er das fjh-Journalistenbüro in Marburg.
Neben Nahverkehr und Omnibussen sowie Geschichte und Politik stoßen auch Kultur - Baukunst, Musik nahezu aller Stilrichtungen und Theater - sowie vor allem Menschen auf das Interesse des gebürtigen Bonners. Daneben begeistert sich Hanke auch für Literatur.
Seit Jahresbeginn 2006 muss der Wahl-Marburger wegen einer zusätzlichen Gehbehinderung - im wahrsten Sinne - etwas kürzer treten. Seiner Lebensfreude und seinem Optimismus tut das jedoch keinen Abbruch.
Im Gegenteil: Im September 2009 hat Franz-Josef Hanke geheiratet. Seine Ehefrau hatte er bereits 1991 bei einer Akademietagung in Hofgeismar kennengelernt.
Leider war den beiden nach der Eheschließung aber keine lange gemeinsame Zeit mehr vergönnt. Am 28. September 2010 ist Erdmuthe Sturz gestorben.
Seinen rheinischen Humor hat Hanke dennoch nicht verloren. Im Frühjahr 2012 hat er zusammen mit fünf weiteren Mitwirkenden die Kabarettgruppe Durchblicker gegründet. Mit ihrem satirischen Theaterstück Klinikummer packen die "Durchblicker" ein Thema an, das sich kurz vor der Uraufführung am 30. April 2012 zu einem ganz heißen Eisen entwickelt hat.
Seit März 2013 betreibt Hanke auch ein eigenes Blog. Dort veröffentlicht der Marburger Journalist sowohl persönliche Betrachtungen und Geschichten zur Geschichte wie auch Kommentare zu aktuellen Vorgängen. Hinweise zu Journalismus und Pressearbeit stellt er im Journalismus-Blog online.
Für Hanke ist das Schreiben geradezu eine Lebensaufgabe: "Die Freude am Formulieren und einer eleganten Sprache verbindet sich beim Journalismus auf geradezu ideale Weise mit meiner Neugier auf politische und soziale Vorgänge sowie auf vielfältige Kontakte zu Menschen."

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